Die ARGE Koralmtunnel KAT2


Strabag - Jäger Bau GmbH

Das Consortium bestehend aus Strabag AG und Jäger Bau GmbH erhielt 2010 den Zuschlag zur Errichtung des mittleren Bauloses (Baulos 2) des Koralmtunnel.
Dieses Baulos hat eine Länge von ca. 17 km, das sind 57 % der Gesamtlänge des Tunnels. Der Koralmtunnel ist der Teil Baltisch - Adriatischen Achse und wird  ca. 32 km lang und somit der längste Eisenbahntunnel Österreichs sein.

Die Vortriebe werden ausschließlich über den Lüftungs- bzw. Bauschacht versorgt. Seit Jänner 2011 konzentrierte sich das Team der ARGE KAT2 auf die Erstellung der Bauschächte und die zyklischen Vortriebe. In den Bereichen des Neogens und der Aufweitungsstrecke des Erkundungstunnel waren ca. 4 km  Vortrieb mit konventioneller Vortriebsmethoden aufzufahren. Dabei wurde mit einer speziellen Auswahl der Stützmittel und der Abschlagslängen auf die sich ändernden geologischen Verhältnissen eingegangen. Diese Baumethode ist sehr geräteintensiv und stellte duch den Schachtzugang eine besondere logistische Herausforderung dar. Als Schlüsselgeräte für die Ausbrüche dienten je ein Tunnelbagger LH 934T, ein Bohrwagen Atlas Copco L2C und ein Meyco Potenza Spritzmobil. Verschiedene Stapler und LKW's dienten der Versorgung. Für die nachlaufende Sohle wurde ein Putzmeister "Puma" 18.08 Betonverteiler Pumpenkombination verwendet. Die Instandhaltung und Wartung der Geräte erfolgte duch ein Team von professionellen Mechanikern und Schlossern.

2013 nahmen die beiden Tunnelbohrmaschinen (TBM) Mauli 1 und Mauli 2 ihre Arbeit auf und arbeiten sich seither unermüdlich durch die Koralpe Richtung Kärnten. Für die Herstellung der für die Auskleidung des Tunnels notwendigen Tübbinge wurden 2 Tübbingwerke direkt auf der Baustellenfläche errichtet. Hier wurden dann die rund 120.750 Tübbingelemente im Schichtbetrieb hergestellt.

Durchschnittlich werden täglich ca. 8.800 to Ausbruchsmaterial abgebaut. Dieses Material wird sowohl unter- als auch oberirdisch mithilfe von Förderbändern abtransportiert. Im eigens errichteten Siebturm und der Materialaufbereitungsanlage wird das Ausbruchsmaterial entsprechend aufbereitet, sodass die baustelleneigenen Mischanlagen großteils mit recyceltem Ausbruchsmaterial als Betonzuschlagstoff betrieben werden können.




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